Hier berichtet Mathea von der Zeit auf Malta:
Nachdem wir samstags gelandet waren und von unserem Fahrer zu unserer Unterkunft gefahren wurden, haben wir uns erstmal eingerichtet und unsere Koffer ausgeräumt. In der Wohnung haben wir insgesamt zu dritt gewohnt, wir beide vom LEBK und ein junger Mann aus Italien.
Internationaler Start: Sprachkurs und interkultureller Austausch
In der ersten Woche ging es dann zum Sprachkurs in die Hauptstadt Valetta. Der Weg dahin war sehr interessant. Wir hatten nicht nur die Möglichkeit mit dem Bus zu fahren, sondern ebenfalls mit einer Fähre.
In unserem Sprachkurs waren verschiedene Personen aus verschiedenen Ländern. Wir beide waren aus Deutschland, drei kamen aus Italien und drei weitere aus Asien. Es hat sehr viel Spaß gemacht sich zu unterhalten und sich kennenzulernen. Wir haben über uns und auch unsere Kulturen und Bräuche gesprochen.
Unsere Lehrerin war eine sehr freundliche junge Frau und es hat viel Spaß gemacht bei ihr im Unterricht zu sitzen. Da der Kurs nur bis zum frühen Nachmittag ging, hatten wir den restlichen Tag noch viel Zeit um die Insel weiter zu erkunden und Neues kennenzulernen. So waren wir z.B. in der alten Hauptstadt Mdina und haben dort sehr leckeren Kuchen gegessen und die wunderschöne Stadt erkundet.
Praxis auf Malta: Berufserfahrung in einem internationalen Unternehmen
Ab der zweiten Woche ging es dann in unseren Praktikumsbetrieb. Ich war bei BigWig Headhunters, einer kleinen Firma für Jobvermittlung. Die Arbeit dort war interessant und mal was ganz anderes. Die Leute da waren wirklich super freundlich und man hat sich super unterhalten können. Die Arbeitszeiten waren jeweils von 9 bis 15 Uhr.
In dem Betrieb waren dann noch zwei weitere Praktikanten aus Deutschland. Die beiden waren auch super nett und es hat Spaß gemacht, mit ihnen auch nach der Arbeit was zu unternehmen.
Insel entdecken: Zwischen Kultur, Geschichte und beeindruckender Natur
Die Stadt ist sehr wuselig wegen des ganzen Verkehrs, aber dafür sind die Naturseiten von Malta umso schöner. Wenn man ein bisschen Wandern gehen möchte ist Comino dafür sehr gut geeignet, denn die meisten gehen dort eher zum bekannten Blue Lagoon und nicht noch weiter auf die kleine Nebeninsel.
Aber auch die anderen Strände sind dort super. Ramla Bay auf Gozo muss man unbedingt gesehen haben. Wenn man sich eher für die Geschichte Interessiert, sind das Archäologische Nationalmuseum in Valetta, die megalithischen Tempel in Hagar Qim oder das Fort St. Angelo in Vittoriosa die richtigen Anlaufstellen.
Im Frühjahr ist es auch noch nicht allzu warm auf Malta und noch nicht ganz so von Touristen überlaufen. Das Wetter war ein bisschen durchmischt, so war es manchmal sehr regnerisch und stürmisch aber an den meisten Tagen sehr sonnig und warm.
Ein Auslandspraktikum, das begeistert und den Horizont erweitert
Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit hatte, ein Auslandspraktikum auf Malta machen zu können und würde es auch jedem weiter empfehlen. Es war eine tolle Erfahrung zu sehen, wie die Arbeit auf Malta abläuft und auch die Kultur dort näher kennenzulernen. Auch an den Linksverkehr gewöhnt man sich irgendwann.
